Mehr als 50 begeisterte Sängerinnen und Sänger aus dem Landkreis Straubing-Bogen sowie aus den benachbarten Landkreisen folgten am Freitagabend der Einladung zum Projekt „Chor für Alle“ ins KulturForum Oberalteich. Unter der Leitung der erfahrenen Musikpädagogin und Chorleiterin Vroni Bertsch wurde drei Stunden lang mit viel Schwung, Begeisterung und sichtbarer Freude gemeinsam gesungen.

Die Veranstaltungsreihe Chor für Alle ist ein gemeinsames Projekt des Bayerischen Sängerbundes, des Verbands der Oberpfälzer Chöre und regionaler Veranstalter. Ziel ist es, Menschen unabhängig von einer bestehenden Chorzugehörigkeit für das gemeinsame Singen zu begeistern, Sängerinnen und Sänger miteinander zu vernetzen und neue Impulse für die Chorarbeit zu geben. Gleichzeitig bietet das Format die Möglichkeit, moderne Chorliteratur kennenzulernen und in kurzer Zeit gemeinsam zu erarbeiten.
Organisiert wurde die Veranstaltung von Karin Hirmer, Vizepräsidentin des Bayerischen Sängerbundes, gemeinsam mit dem Förderverein Kultur und Forschung Bogen-Oberalteich e.V., der vor Ort die Organisation übernahm. Besonders erfreulich war, dass neben vielen Chorsängerinnen und Chorsängern auch mehrere Chorleiterinnen und Chorleiter aus der Region den Weg nach Oberalteich fanden.
Musikalisch standen zwei moderne Pop-Arrangements auf dem Programm: „Sommer in der Stadt“ der Spider Murphy Gang in einem Arrangement von Oliver Gies sowie „Liegen ist Frieden“ von Elen, arrangiert von Nane Bache.
Mit ihrer offenen, herzlichen und mitreißenden Art führte Vroni Bertsch, zweite Vizepräsidentin des Bayerischen Sängerbundes, durch den Abend.

Sie ist seit vielen Jahren als Chorleiterin, Musikpädagogin und Referentin in der Chorfortbildung tätig und engagiert sich besonders für die Kinder- und Jugendchorarbeit sowie für innovative Projekte im Amateurchorwesen. Mit viel musikalischem Gespür, humorvollen Impulsen und einem ansteckenden Lächeln gelang es ihr, die große Gruppe innerhalb kürzester Zeit zu einem homogenen Chorklang zusammenzuführen. Bewegung, Rhythmus und Ausdruck gehörten ebenso selbstverständlich zur Probenarbeit wie präzise musikalische Anleitung. Schon nach kurzer Zeit entstand ein klangvolles Arrangement, das sich durchaus hören lassen konnte. Das Motto des Abends schien dabei zu lauten: „Immer ein Lachen im Gesicht.“
Die drei Stunden vergingen wie im Flug. Am Ende waren sich alle Teilnehmenden einig, dass nicht nur musikalisch viel erreicht wurde, sondern auch die Freude am gemeinsamen Singen im Mittelpunkt stand.

Auch Hans Sagstetter, Erster Vorsitzender des Fördervereins Kultur und Forschung Bogen-Oberalteich e.V., zog ein rundum positives Fazit. Die große Resonanz und die spürbare Begeisterung aller Mitwirkenden hätten eindrucksvoll gezeigt, wie verbindend gemeinsames Singen wirken könne. Der gelungene Abend sei eine wertvolle Bereicherung für das kulturelle Leben in der Region und mache Lust auf eine Fortsetzung dieser Veranstaltungsreihe.
(SoAl)
